Krankenpflege

2018-08-14T08:33:20+02:00

Die vielseitigen Aufgaben in der Krankenpflege

Die Krankenpflege umfasst die Betreuung, Versorgung und Pflege kranker Menschen aller Altersgruppen. Zum Pflegebereich zählt auch die Verhinderung von Erkrankungen bei gesunden Menschen. Der ehemalige Begriff der Krankenpflege ist insofern durch die ergänzende Bezeichnung Gesundheits- und Krankenpflege ersetzt worden.

Die in diesem Aufgabenbereich tätigen Personen werden daher auch als Gesundheits- und Krankenpfleger (-in) bezeichnet. Sie pflegen, betreuen und beobachten Patienten ambulant oder stationär. Die Aufgaben liegen in der Krankenpflege zum einen in einer eigenständigen Grund- und Behandlungspflege. Zum Aufgabenspektrum der Krankenpflege zählt außerdem die ärztliche Unterstützung bei Operationen, Untersuchungen und Visiten. Ebenfalls gehört dazu die Vorbereitung von Patienten auf therapeutische oder diagnostische Behandlungen. Nach ärztlichen Anweisungen werden medizinische Behandlungen wie Blutentnahmen oder Tabletteneinnahmen vollzogen. Als Maßnahmen der Krankenpflege sind auch Überwachungen medizinischer Geräte und Apparate sowie Notfallhilfen anzusehen. Im Bereich der Pflege (zum Beispiel bei alten Menschen, Behinderten oder chronisch erkrankten Kindern) erfolgt ebenso die Erstellung und Auswertung von Pflegeplänen und die Erledigung der Pflegedokumentation. Gesundheits- und Krankenpfleger versuchen zusätzlich, kranken Menschen wieder zu mehr Eigenständigkeit und Selbstbestimmung zu führen. Im Rahmen der Aufgabenerledigung ist es neben dem fachlichen/sachlichen Teil spezieller Maßnahmen ebenso notwendig, dass diese in freundlicher und persönlicher Weise ausgeführt werden. Für den Heilungs- und Genesungsprozess und für das Wohlbefinden von Patienten spielt das Verhältnis zu den Krankenpflegern eine tragende Rolle.

Für die Ausübung der Krankenpflege ist eine Erlaubnis notwendig

Gesundheits- und Krankenpfleger ist eine in Deutschland geschützte Bezeichnung. Die erforderliche Erlaubnis für das Tragen dieser Berufsbezeichnung kann erst nach einer mindestens dreijährigen Fachausbildung mit einem staatlichen Abschluss erlangt werden. Um in der Krankenpflege als Pflegefachkraft tätig werden zu dürfen, bedarf es folgender Voraussetzungen:

  • Bestandene Staatsprüfung
  • Gesundheitliche Eignung zur Berufsausübung
  • Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse

Aufgrund dieser Anforderungen kann die notwendige Erlaubnis vor allem vielen osteuropäischen Kräften trotz verschiedener Ausbildungsnachweise nicht erteilt werden. Da sie jedoch eine hervorragende Arbeit im Bereich der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung leisten, werden sie auf dieser Ebene bevorzugt eingesetzt. Pflegepersonal ohne staatlichen Abschluss kann in vielen Arbeitsbereichen als Ergänzung der Fachkräfte eingesetzt werden. Maßnahmen der medizinischen Versorgung, die unter dem Vorbehalt der Bescheinigung einer qualifizierten Ausbildung stehen, werden demnach arbeitsanteilig von Fachkräften wahrgenommen. Als Wirkungsstätten für Gesundheits- und Krankenpfleger kommen unter anderem in Betracht:

  • Gesundheitszentren, Krankenhäusern, Schiffshospitäler und Facharztpraxen
  • Seniorenwohnheime, Seniorenpflegeheime
  • Einrichtungen der Kurzzeitpflege
  • Ambulante Pflegedienste
  • Hospize
  • Wohnheime für Menschen mit Behinderung
  • Dialyseeinrichtungen
  • Patientenwohnungen

Wünschenswert und zweckmäßig sind für eine effiziente Berufsausübung als Gesundheits- und Krankenpfleger eine starke physische und seelische Stabilität, Sorgfalt sowie Verantwortungsbewusstsein. Im Team und zu den Patienten sollte ein freundliches, hilfsbereites und geduldiges Verhalten gezeigt werden.

In zahlreichen Einrichtungen der Krankenpflege herrscht Personalmangel

Sowohl bei den Fachkräften als auch bei den Hilfskräften im Pflegebereich besteht ein teilweise erheblicher Personalmangel. Dies wirkt sich zum Teil als erhebliche Überforderung der Pflegekräfte aus. Es hat aber auch zwangsläufig eine Leistungseinschränkung bei den betroffenen Patienten zur Folge. Geplante pflegegesetzliche Regelungen sollen daher bessere Schlüsselzahlen für das Verhältnis zwischen Patienten und Pflegekräften beinhalten. Höhere Leistungsanreize sollen zukünftig auch durch eine bessere Bezahlung der eingesetzten Beschäftigten erreicht werden. Vor allem die Anzahl der an Demenz erkrankten Menschen wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch bedeutend zunehmen und einen Handlungsbedarf bei der Förderung des Pflegeberufes bewirken. Bis zum Jahre 2030 werden schätzungsweise 2,2 Millionen Menschen in Deutschland durch diese Krankheit beeinträchtigt sein. Die Pflege dieser Menschen stellt besondere Anforderungen an die Art und Intensität der pflegerischen Betreuung. Bei der Suche nach einem passenden Pflegeheim und geeigneten Pflegekräften stellt der Personalmangel eine Schwierigkeit dar. Außerdem wird die Auswahl durch deutliche Kostenunterschiede bei den Anbietern bestimmt. Trotz einer unterstützenden Bezuschussung durch die Pflegekassen beim Vorliegen einer Pflegestufe werden erhebliche Zuzahlungen seitens der Pflegebedürftigen erforderlich. Daher ist es ratsam, sich vorher durch einen bedürfnisgerechten Auswahlvergleich der infrage kommenden günstigsten Anbieter zu besorgen. Eigene Erhebungen sind oft mühsam, Angaben in Prospekten teilweise überholt oder unvollständig. Aussagekräftige Erfahrungswerte sind kaum zu erhalten. Dieses Problem kann jedoch für aufmerksame Insider des Pflegewesens gelöst werden. Das unabhängige Pflegeanbieter-Vergleichsportal "Pflegezentrum“ stellt Ihnen auf Anfrage gerne einen aktuellen Anbieter-Vergleich für den individuellen Bedarf zur Verfügung. Diese kosten- und zeitsparende Hilfe sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Sie ist dazu noch gratis.

 

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