Pflegekraft aus Polen

2018-08-14T10:56:48+02:00

In Deutschland werden zahlreiche Pflegebedürftige von einer Pflegekraft aus Polen betreut

Bei ansteigender Zahl der bisher 2,8 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland steigt auch die Gefahr einer unzureichenden Pflege und Versorgung durch Pflegekräfte. Zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Die engagierten Angehörigen sind aber oft körperlich und seelisch überfordert und erkranken dadurch zum Teil auf Dauer selbst. Vor allem berufstätige Angehörige können bei wachsendem Aufgabenbedarf durch das zunehmende Alter des Pflegebedürftigen die Versorgung und Betreuung nicht mehr ausreichend ausüben. Daher benötigen sie unbedingt eine geeignete Unterstützung, um für das Verbleiben des Pflegebedürftigen im vertrauten Bereich zu sorgen.

Eine Pflegekraft aus Polen ist vor allem für eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung sehr gefragt

Eine kostengünstige Alternative für die Versorgung und Betreuung stellt eine Pflegekraft aus Polen dar. Eine bewährte polnische Pflegekraft bemüht sich liebevoll und hoch motiviert um Pflegebedürftige. Vorteilhaft ist außerdem, dass viele der Pflegekräfte aus dem Nachbarland dabei sprachliche Probleme vermissen lassen. Sie verfügen zum Teil über wertvolle Erfahrungen aus bisherigen deutschen Beschäftigungsverhältnissen. Eine versierte, familienbewusste Pflegehilfe aus Polen kann sich auch einfühlungsvoll und mit großer Ausdauer um ältere Menschen, die an einer Demenzerkrankung leiden, kümmern. Vor allem bei einer 24-stündigen Betreuung leistet eine Pflegekraft aus Polen einen zuverlässigen, wertvollen Beitrag zum Erhalt der Lebensqualität des Pflegebedürftigen. Die Vielfalt technischer Fertigkeiten, Kraft und Ausdauer sowie die persönliche Zuwendung zum Pflegebedürftigen kennzeichnen eine Pflegekraft aus Polen.

Vorgaben durch Rechtsnormen und Organisationserfordernisse

Eine Pflegekraft aus Polen darf gemäß den europäischen Rechtsnormen ihre Dienstleistung auch in Deutschland erbringen. Für Mitgliedstaaten, die nach dem Jahre 2004 EU-Mitglied geworden sind, gilt diese Freizügigkeit erst seit dem Monat Mai des Jahres 2011. Eine Erlaubnis der Agentur für Arbeit ist daher nicht erforderlich. Beschäftigte aus den osteuropäischen Ländern der Europäischen Union benötigen zur Durchführung der Grundpflege und für hauswirtschaftliche Aufgaben keine berufliche Qualifikation im Sinne einer Fachausbildung. Zur Durchführung der medizinischen Behandlungspflege ist allerdings eine examinierte Pflegekraft erforderlich. Zu diesen Maßnahmen gemäß ärztlicher Anordnung zählen unter anderem:

  • Verabreichung von Medikamenten
  • Anziehen von Kompressionsstrümpfen
  • Injektionen
  • Legen von Katheder und PEG-Anschluss
  • Wundversorgungen
  • Absaugen der Atemwege und Sauerstoffabgabe
  • Blutzuckermessungen

Grundsätzlich werden ausländische Ausbildungsnachweise für eine Anerkennung als examinierte Pflegekraft in Deutschland nicht akzeptiert. Eine Anerkennungsmöglichkeit einer ausländischen Ausbildungsqualifikation besteht nur gemäß dem Bundesgesetz zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Bei einer festgestellten Pflegebedürftigkeit kann bei Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes die Abrechnung notwendiger medizinischer Behandlungspflege als Sachleistung bis zum Höchstbetrag über die Pflegekasse erfolgen. Bezüglich eines Beschäftigungsverhältnisses mit einer Pflegekraft aus Polen zur Durchführung der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung sind mehrere Alternativen möglich. Die polnische Pflegekraft arbeitet eventuell als Selbstständige, sodass Rechnungen als Abrechnungsbasis zu erstellen sind.

Hierbei sollten Sie jedoch auf die klassische Gefahr der Scheinselbstständigkeit achten. Gemäß § 7 Abs. 1 des Sozialgesetzbuches Nr. IV ist dieser Tatbestand bereits erfüllt, wenn die Voraussetzungen für ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vorliegen und die notwendigen Beiträge seitens des Arbeitgebers gutgläubig unterbleiben. Ein vorsätzliches Handeln ist nicht erforderlich. Die Pflegekraft aus Polen kann ebenfalls über eine Vermittlungsagentur verpflichtet werden. Diese übernimmt dadurch auch die Arbeitgebereigenschaft mit der Verpflichtung, sich um Sozialabgaben, Kranken- und Unfallversicherung, Urlaubsvertretung und Krankengeld zu kümmern. Somit müssen Sie sich nur noch die Beschäftigungslegalität mittels der A1-Bescheinigung nachweisen lassen. Sie können auch einen Dienstleistungsvertrag mit der Pflegekraft aus Polen eigenständig abschließen und dabei selbst als Arbeitgeber fungieren.

Damit liegt die Verpflichtung bei Ihnen, für die ordnungsgemäße Abwicklung der formalen Erfordernisse wie Steuern und Abgaben zu sorgen. Die Hürden der Gründlichkeit des deutschen Formularwesens und bürokratischer Abwicklungsprozesse sind dabei zwar im Rahmen der notwendigen Mitteilungen überwindbar, aber zeit- und arbeitsaufwendig. Diese Mühe lohnt sich jedoch oftmals aufgrund zum Teil erheblicher Kosteneinsparungen. Haushaltsnahe Dienstleistungen können nach Ablauf des Jahres außerdem steuerlich geltend gemacht werden.

Bei der Suche nach einer Pflegekraft aus Polen ist kostenlose Hilfe erhältlich

Zahlreiche Angehörige müssen sich bei der konventionellen Suche nach einer nötigen Unterstützung mit einem Platz auf der Warteliste heimischer Pflegedienste zufriedengeben. Dabei drängt häufig die Zeit. Bei der alternativen Suche nach einer begehrten Pflegekraft aus Polen ist es sinnvoll, eine geeignete Auswahlhilfe zeitnah in Anspruch zu nehmen. Damit kann dem Pflegebedürftigen möglichst schnell geholfen und eine zeit- und kraftraubende Recherche vermieden werden. Außerdem reduzieren sich durch erfahrene Ratgeber die Fehlerrisiken für den Betroffenen. Eine kostenlose und unverbindliche Vergleichsübersicht polnischer Pflegekräfte stellt das unabhängige Pflegeanbieter-Vergleichsportal "Pflegezentrum" auf Anfrage gerne zur Verfügung. Sie sollten diesen aktuellen Anbieter-Vergleich polnischer Dienstleister zur Vorbereitung einer möglichst optimalen Auswahlentscheidung nicht entgehen lassen.

 

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