Wohnformen im Alter

2018-08-14T06:41:10+02:00

Altersgerechte Wohnformen bieten die Chance auf ein angenehmes Leben im Alter

Im gehobenen Alter können sich zunehmende Mobilitätseinschränkungen einstellen, die zum Nachdenken über mögliche Veränderungen der Wohnformen zwingen. Alltägliche Maßnahmen der Grundpflege und hauswirtschaftlichen Versorgung können im Alter oft nur noch mit größerem Zeitaufwand durchgeführt werden. Teilweise ist zur Durchführung auch zusätzliche Hilfe erforderlich. In schwierigen Fällen tritt die Selbstständigkeit der Lebensführung stark in den Hintergrund. Durch Angebotserweiterungen in der Pflege, veränderte Formen des Zusammenlebens älterer Menschen und Erweiterungen der Hilfs- und Serviceangebote sind die Grenzen zwischen alternativen Wohnformen fließend geworden.

Von den möglichen Wohnformen im Alter wird der Verbleib im eigenen Heim bevorzugt

Das Wohnen zu Hause im Kreis der Familie einschließlich der häuslichen Pflege ist nach wie vor die dominierende Wohnform im Alter. Viele pflegerische Elemente und Maßnahmen der medizinischen Behandlungspflege gewährleisten durch geeignete Pflegepersonen einen möglichst langen Verbleib in der vertrauten Wohnung. Je nach dem Grad einer Pflegebedürftigkeit oder medizinischen Versorgung verbindet sich allerdings in bestimmten Fällen die Frage, ob trotz der Hilfe durch Angehörige oder ambulante Pflegedienste der Verbleib in der bisherigen Wohnung noch zu realisieren ist. Bei der Gestaltung altersgerechter Wohnformen ist in jedem Fall das Kriterium der Barrierefreiheit zu beachten. Wer bis ins hohe Alter in seiner Wohnung verbleiben möchte, muss im Regelfall bauliche Veränderungen vornehmen, um diesem wichtigen Anspruch gerecht zu werden. Ein schwieriges Fortbewegungshindernis bildet in der eigenen Wohnung insbesondere eine Treppe. Der Veränderungsumfang ist abhängig von der bisherigen baulichen Gestaltung der Wohnung und von der persönlichen Bedürfnislage des Bewohners.

Die Angebotsvielfalt der Wohnformen bietet individuelle Alternativen für das Alter

Zu den verschiedenen Wohnformen für ein altersgerechtes Wohnen zählen unter anderem:

  • Wohnen zu Hause:
    Verbleib in der bisherigen Wohnung zum Teil mit der Pflege durch Angehörige oder der hilfreichen Unterstützung durch ambulante Pflegedienste
  • Betreutes Wohnen (Service-Wohnen):
    Bei den Wohnformen des betreuten Wohnens leben die Bewohner weitgehend selbstständig in einer eigenen, altersgerechten, barrierefreien Wohnung mit Betreuungs- und Wahlleistungsservice sowie geförderten sozialen Kontakten zu den Mitbewohnern der Wohnanlage
  • Seniorenresidenzen:
    Hierzu zählen die kostenintensiveren Luxusversionen des betreuten Wohnens im Alter mit hotelähnlichen Wohnraumausstattungen und gehobenen Speiseangeboten. Bestandteil der Einrichtungen sind unter anderem Schwimmbäder, Fitnessräume und Cafés
  • Senioren- oder Altenheime:
    Bei dieser Einrichtung steht die Möglichkeit des betreuten altersgerechten Wohnens bei geringerer Pflegebedürftigkeit im Vordergrund
  • Pflegeheime, Senioren- oder Altenpflegeheime:
    Hier wird primär eine stationäre Unterkunfts- und Pflegemöglichkeit für erheblich Pflegebedürftige geboten. Bei Bedarf sind auch Kapazitäten zur Kurzzeitpflege und teilstationären Tages- oder Nachtpflege verfügbar
  • Wohngemeinschaften für Senioren:
    Bei dieser Wohnform vereinbaren gleich gesinnte Menschen verbindliche gemeinschaftliche Grundlagen für ein Zusammenleben im Alter. Dabei bringen sich alle Beteiligten mit finanziellen Mitteln und Engagement ein. Neben der Unterkunftsmöglichkeit in ausschließlich eigen genutzten Räumen stehen die übrigen Räume zur gemeinschaftlichen Nutzung zur Verfügung. Eine Pflege und Betreuung wird je nach der Schwere der Beeinträchtigung durch die Mitbewohner und Familienangehörige, bei Unterstützungsbedarf durch einen ambulanten Pflegedienst sichergestellt

Zur richtigen Auswahl angebotener Wohnformen dient vor allem ein Angebotsvergleich

Die Ansprüche und Angebote bezogen auf die Wohnformen im Alter haben sich in den letzten Jahren verändert. Ursächlich dafür sind sicherlich zum einen das Bewusstsein einer spürbar verbesserten Lebenserwartung sowie die gestiegene Anzahl älterer Menschen. Außerdem differieren nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher finanzieller Voraussetzungen auch die Wünsche älterer Menschen bezogen auf die Qualität der Wohnformen. Die verantwortliche Politik räumt möglichen Verbesserungen der Wohnformen für eine Versorgung und Pflege im Alter einen hohen Stellenwert ein. Handlungsbedarf ist auch im Hinblick auf eine bessere Transparenz und Übersicht angebotener Leistungen im Pflegebereich gegeben. Bei der Suche nach einer passenden Pflegeeinrichtung oder einem ambulanten Pflegedienst sind die Betroffenen oftmals überfordert. Da trotz Zuschüsse der Pflegekassen bei vorliegender Pflegebedürftigkeit im Alter häufig Zuzahlungen zu leisten sind, werden Hinweise und Hilfestellungen gerne angenommen. Zur Unterstützung bei der erforderlichen Auswahl einer passenden Pflegeeinrichtung im jeweiligen Einzelfall können Betroffene eine kostenlose Vergleichsübersicht erhalten. Einen aktuellen Anbieter-Vergleich können Sie unverbindlich durch das bewährte Pflegeanbieter-Vergleichsportal "Pflegezentrum" erhalten. Sie erhalten auf Anfrage eine wertvolle Entscheidungshilfe, durch die Sie Zeit und vor allem viel Geld sparen können.

 

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